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Verbrenner doch noch nicht tot

Deutsches Start-up nimmt neuen Anlauf für den Wasserstoff-Verbrennungsmotor: KEYOU stellt modifizierten Deutz-Motor vor: „smarter Verbrenner”

Erinnern Sie sich noch an die kleine BMW-Zwölfzylinderflotte des BMW 750hL in den 1990er Jahren. Die Kleinserie mit 15 Jahren hat damals Furore gemacht. In der deutschen Autoindustrie wurde danach die Kombination aus Verbrennungsmotor und Wasserstoffbetrieb weitgehend aufgegeben. Ein Münchner Start-up, KEYOU, nimmt nun einen neuen Anlauf. In Kooperation mit dem Dieselmotorenhersteller Deutz hat man einen 7,8-l-Dieselmotor so modifiziert, dass Wasserstoff eingesetzt werden kann. Dies gelang durch den Austausch nur weniger Komponenten in der Kraftstoffaufbereitung wie z. B. Einspritzsystem erreicht. Der so entstandene Motor hat nach Aussage von KEYOU einen besseren Wirkungsgrad, eine höhere Leistungsdichte und Null Emissionen gegenüber anderen Verbrennerkonzepten und auch dem Brenstoffzellenantrieb.

KEYOU dazu: „Mit KEYOU zeigt erstmals ein Unternehmen, wie mit dem richtigen Technologieansatz aus effizienter Einblasung, Abgasrückführung, Turboaufladung und einem patentierten Wasserstoff-Katalysator konventionelle Dieselmotoren zu emissionsfreien Wasserstoffmotoren transformiert werden können – ohne großen Änderungsaufwand des Basismotors. Damit gelingt KEYOU etwas, an dem andere Hersteller bisher scheiterten: das Zusammenspiel von Wirkungsgrad und Leistungsdichte auf ein völlig neues Niveau zu heben, den Zielkonflikt zwischen Emissionsfreiheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit nahezu komplett aufzulösen.”

Mit diesem Antrieb zielt man vor allem auf den Antrieb von Bussen und LKW bis zu 500 km Reichweite. KEYOU will Fahrzeugherstellern den Antrieb anbieten, um deren Flotten emissionsfrei betreiben zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: KEYOU. Die blau eingefärbten Teile sind die H2-Umrüstteile