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Head-Up-Display in der Windschutzscheibe

Die beiden Unternehmen Way-Ray und AGP-eGlass entwickeln gemeinsam ein holografisches AR-HUD, das direkt in die Frontscheibe integriert wird

Bisher arbeiten Head-Up-Displays (HUD) in Autos als auf die Frontscheibe projiziertes Bild. Dieses Bild ist in der Fläche begrenzt und seine Lage muss an den Fahrer angepasst werden. Zudem können es Mitfahrer nicht sehen, was z. B. bei einem Entertainmentsystem einschränkt. Die schweizerische Firma Way-Ray arbeitet seit Jahren an Lösungen für Augment Reality-Systeme (AR), wie sie derzeit in die ersten Automodelle einziehen. Aber auch diese sind auf die Projektionsfläche oder zusätzliche Displays begrenzt. In Zusammenarbeit mit der Spezialglasfirma AGP-eGlass arbeitet Way-Ray derzeit an einer Lösung, AR direkt und intuitiv, kombiniert mit holografischen Elementen, in der gesamten Frontscheibe darzustellen. Dies wird durch holografisch-optische Elemente (HOE), die in die Scheibe eingebracht sind, realisiert. Dadurch werden mehrere Aufgaben zugleich gelöst. Die Holografietechnik bietet eine deutlich erweiterte räumliche Darstellung über die gesamte Scheibenfläche hinweg bis virtuell weit in die Ferne und kann so die Fahrerassistenz deutlich erweitern, indem etwa Warnhinweise wie zu plötzlich auftauchenden Personen oder Hindernissen intuitiv eingeblendet oder Navigationsanweisungen besser visualisiert werden. Auch für das Infotainment bietet diese Lösung Annehmlichkeiten – benötigt man doch kein zusätzliches Display und der Beifahrer hat die zugehörigen Darstellungen direkt im Blickfeld.

Die Technologie ist darauf ausgerichtet, im Prinzip in jede Frontscheibenform und -Größe integriert werden zu können. Erstmals zur IAA Mobility 2021 gezeigt, soll das True-Augment-Reality-System (TAR) ab 2023 zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Way-Ray